Kili-SES

Die Rolle der Natur für das menschliche Wohlergehen im sozial-ökologischen System des Kilimandscharo
 

Das Projekt Kili-SES untersucht wie Menschen und Natur am ostafrikanischen Kilimandscharo – einer Region, die dem Landnutzungs-, Klima- und Governance-Wandel unterliegt – interagieren und sich gegenseitig beeinflussen. Die Ergebnisse sollen wissenschaftliche Grundlagen für politische und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse liefern, die den Weg zu einer nachhaltigeren Beziehung zwischen Menschen und Natur am Kilimandscharo ebnen.

Laufzeit:     2021-2025
Förderung:     Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Forschungsgruppe
Partner:     Deutschland: Universität Bayreuth, Universität Kassel, Leuphana Universität Lüneburg, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Justus-Liebig Universität Giessen, Philipps Universität Marburg, Institut für Weltwirtschaft (IfW); Schweiz: Universität Bern; Tansania: TANAPA – Tanzania National Parks, KINAPA – Kilimanjaro National Park, TPRI – Tropical Pesticides Research Institute, TAWIRI – Tanzania Wildlife Research Institute, COSTECH – Tanzania Commission for Science and Technology, University of Dar es Salaam, Mweka College of African Wildlife Management, Sokoine University of Agriculture, Mzumbe University
Kontakt:     Prof. Dr. Katrin Rehdanz
     
     

GoCoase

Küstenschutzstrategien zur Anpassung an den Klimawandel: Institutionelle Steuerung und gesellschaftlicher Umgang
 

GoCoase untersucht für die deutsche Ostseeküstenregion in Mecklenburg-Vorpommern mögliche Anpassungsstrategien an den Klimawandel. Auch diese Region muss langfristig mit steigenden Wasserständen und einem erhöhten Auftreten von Extremereignissen rechnen. Dadurch muss die vorhandene und geplante Küstenschutzinfrastruktur hinsichtlich neuer Belastungsparameter überprüft und ggf. ergänzt werden. Gleichzeitig ergeben sich durch Siedlungen und wirtschaftliche Nutzungen weitere Bedarfe an die Küstenzone, die sich neben dem reinen Flächenverbrauch auch in schutzbedürftiger Infrastruktur und Versicherungswerten widerspiegeln. In GoCoase werden Anpassungsstrategien in enger Zusammenarbeit mit Entscheidungsträgern von der Gemeinde- bis zur Landesebene erarbeitet und bewertet.

Die im Rahmen des Projekts entwickelten Factsheets zu den Themen Anpassung an den Klimawandel und Küstenschutz finden Sie hier.

Laufzeit:     08/2018-12/2021
Förderung:     Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Partner:     Technische Universität Berlin, Fachgebiet Landschaftsökonomie (TUB); Leibniz Universität Hannover, Franzius-Institut für Wasserbau, Ästuar- und Küsteningenieurwesen (FI); EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V., Rostock-Warnemünde
Kontakt:     Prof. Dr. Katrin Rehdanz und Andrea Wunsch
     
     

iReliefs

Indirekte Rebound‐Effekte. Lebensstilsegmentierung und Interventionen mit Effektivitäts‐Feedback und Suffizienz
 

Der sozio-ökologische Wandel zu einer ressourcen-schonenden „Green Economy“ wird dadurch gehemmt, dass Steigerungen der Ressourcen- und Energieeffizienz über technologische Innovationen häufig mit Rebound-Effekten einhergehen. Durch geändertes Verbraucherverhalten werden die Einsparungen von Ressourcen und Energie verringert oder sogar überkompensiert. Im Projekt iReliefs werden effizienz- und suffizienz-bedingte Rebound-Effekte auf der Ebene privater Haushalte in Deutschland untersucht.

Laufzeit:     07/2018-12/2021
Förderung:     Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Partner:     Ludwig-Maximilians-Universität München; Universität Potsdam
Kontakt:     Prof. Dr. Katrin Rehdanz und Anke Jacksohn
     
     

CLAIM

Cleaning Litter by Developing and Applying Innovative Methods in European Seas (CLAIM)
 

Dreiviertel des Mülls im Meer besteht aus Kunststoffen. Im Rahmen des CLAIM-Projektes sollen innovative Reinigungs-Technologien und Ansätze, die die Prävention und das in-situ-Management von marinen Kunststoffabfällen reduzieren, entwickelt werden.  Die CAU trägt zu folgenden Projektzielen bei: (1) Identifizierung von Ökosystemleistungen in der Ostsee und im Mittelmeer, die durch Verschmutzung bedroht sind, (2) Abschätzung der Kosteneffizienz alternativer Technologien für die Reduzierung von Abfällen und (3) Ermittlung der öffentlichen Wahrnehmung alternativer Technologien.

Laufzeit:     11/2017-2022
Förderung:     EU - Horizon 2020 (BG-2016-2017)
Partner:     Hellenic Centre for Marine Research (Greece), Danmarks Meteorologiske Institut (Denmark), Kunglia Tekniska
    Hoegskolan (Sweden), Consiglio Nazionale delle Ricerche (Italy), Danmarks Tekniske Universitet (Denmark), Vrije Universiteit Amsterdam (Netherlands), Pensoft Publishers Ltd (Bulgaria), IRIS SRL (Italy), IkerConsulting (Spain), Tallinna Tehnikaulikool (Estonia), Institut National des Sciences et Technologies de la Mar (Tunisia), Universidade de Coimbra (Portugal), PP-Polymer AB (Sweden), Lebanese University  (Lebanon), Waste & Water SARL (France), Institute for European Environmental Policy (UK), New Naval Limited Liability Company (Greece), Universite D’Aix Marseille (France)
Kontakt:     Prof. Dr. Katrin Rehdanz und Salma Khedr
     
     

DICES

Handeln im Wandeln in SIDS: gesellschaftlicher Umgang und politische Rahmung der Anpassung an einen Meeresspiegelanstieg in kleinen Inselstaaten

Das Projekt DICES analysiert und entwickelt für kleine Inselstaaten (SIDS) Optionen der lokalen Implementierung von Küstenschutzstrategien als notwendige  Anpassungsmaßnahmen im Zuge des projektierten Meeresspiegelanstiegs in ihrer ganzen gesellschaftlichen Breite.

Laufzeit:     2017-2021
Förderung:     Deutsche Forschungsgemeinschaft – Schwerpunktprogramm Climate Engineering
Partner:     Universität Hamburg; Leibniz Universität Hannover
Kontakt:     Prof. Dr. Katrin Rehdanz
     
     

KCG

Kiel Centre for Globalization: Globale Lieferketten, Umweltregulierung und grüne Innovationen

Das Projekt analysiert, ob globale Lieferketten zu mehr Investitionen in moderne und umweltfreundliche Produktionsanlagen oder Produktionsabläufe führen als lokalere Lieferketten bzw. welchen Anreize Subventionen, Steuern oder handelsbare Zertifikatssysteme bieten.

Laufzeit:     2016-2021
Förderung:     Leibniz Gemeinschaft, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Weltwirtschaft (IfW)
Partner:     Institut für Weltwirtschaft (IfW)
Kontakt:     Prof. Dr. Aoife Hanley und Prof. Dr. Katrin Rehdanz