BIOACID

Biological Impacts of Ocean Acidification (Phase II): Eine Bewertung der ökonomischen Auswirkungen der Ozeanversauerung auf lokaler Ebene

Erkenntnisse über die sozio-ökonomischen Auswirkungen der Ozeanversauerung sind bislang sehr begrenzt und nur wenige Studien existieren. Im Vergleich zum Klimawandel deuten die bisherigen Studien auf einen eher geringen Einfluss von Ozeanversauerung auf die globale Wohlfahrt. Auf regionaler und lokaler Ebene gibt es aber erhebliche Unterschiede. Ziel des vorliegenden Teilprojektes von BIOACID II ist es, die Auswirkungen von Ozeanversauerung beispielhaft für zwei Regionen, die sich in ihrer ökonomischen Entwicklung deutlich unterscheiden, zu analysieren.

Laufzeit:     2012-2015 (Phase II)
Förderung:     Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Partner:     Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), Bremerhaven; Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel; Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG); Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf; Jacobs University, Bremen; Institut für Weltwirtschaft (IfW), Kiel; Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), Berlin; Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW); Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT), Bremen; MARUM Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Bremen; Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI), Bremen; PreSens Precision Sensing GmbH, Regensburg; Universität Bremen; Universität Hamburg; Universität Koblenz-Landau; Universität Münster; Universität Rostock; Ruhr-Universität, Bochum
Kontakt:     Prof. Dr. Katrin Rehdanz
     
     

ACCEPT

Analyse der öffentlichen Akzeptanz neuer Technologien zur Abschwächung des Klimawandels

Internationale Verhandlungen zur Emissionskontrolle waren bislang wenig erfolgreich und die Beschränkung der Erderwärmung auf 2°C wird zunehmend unwahrscheinlicher. Vor diesem Hintergrund werden in Wissenschaft und Politik immer häufiger neue Technologien zur Abschwächung des Klimawandels diskutiert. Zu diesen Technologien gehören die Abscheidung und Speicherung von CO2 (CCS) und sogenannte Climate Engineering Optionen, insbesondere die Injektion von Schwefel in die Stratosphäre (SSI) und großskalige Aufforstung. Ziel des Projekts ist eine umfassende Analyse der öffentlichen Akzeptanz neuer Technologien zur Abschwächung des Klimawandels in Deutschland.

Laufzeit:     2012-2015
Förderung:     Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); Förderschwerpunkt „Ökonomie des Klimawandels“
Partner:     Institut für Weltwirtschaft (IfW)
Kontakt:     Prof. Dr. Katrin Rehdanz
     
     

ACCESS

Arctic Climate Change, Economy and Society

Der anhaltende Klimawandel hat auch Auswirkungen auf den Arktischen Ozean. Steigende Temperaturen führen zu rückläufigem Meereis, mit schwerwiegenden Folgen für das Ökosystem selbst. Der Klimawandel führt aber auch zu einem wachsenden ökonomischen Interesse (Ressourcen, Schifffahrtsweg und Fischerei). Ziel des ACCESS-Projektes ist es, die sozialen und ökonomischen Auswirkungen einer Veränderung der Zugänglichkeit des Arktischen Ozeans zu bewerten und die entsprechenden Risiken.

Laufzeit:     2012-2015
Förderung:     FP7-Ocean-2010/CP-IP, EC-DG Transport
Partner:     UPMC – Universite Pierre et Marie Curie, Paris; LOCEAN, Paris; LATMOS, Paris; LOV, Paris; O.A.Sys-Ocean Atmospheric Systems GmbH, Hamburg; Natural Environment Research Council; Southampton; University of Cambridge; AWI - Alfred-Wegener Institute, Bremerhaven; Nofima Marin AS; HSVA – Hamburgische Schiffbau-Versuchsanstalt; Norsk Polarinstitute; Tromsø; Meteorologisk Institutt, Oslo; Fastopt GmbH, Hamburg; SAMS - The Scottish Association for Marine Science, Argyll; The Beijer Institute of Ecological Economics, Stockholm; P.P. Shirshov Institute of Oceanology of Russian Academy of Sciences, Moscow; IMPAC Offshore Engineering GmbH, Hamburg; Universitat Politecnica de Catalunya, Barcelona; Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt EV, Cologne; Arctic and Antarctic Research Institute of Roshydromet, St.Petersburg; Economic and Social Research Institute, Dublin; Lapin Yliopisto; Sintef Fiskeri og Havbruk AS, Rovaniemi; Cicero Senter for Klimaforskning, Oslo; Stiftelsen Sintef; EWI - Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln; Association Le cercle polaire, Paris; Nordic Bulk Carriers A/S, Hellerup
Kontakt:     Prof. Dr. Katrin Rehdanz
     
     

URBES

Urbane Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen: Präferenzen, subjektives Wohlbefinden und öffentliche Wahrnehmung

Urbane Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen spielen eine entscheidende Rolle für die nachhaltige Entwicklung urbaner Räume, wo ein immer größerer Anteil der Weltbevölkerung lebt. Ziel des Gesamtvorhabens URBES war es (1) die Rolle urbaner Biodiversität und ökosystemarer Dienstleistungen für den Menschen umfassend zu analysieren, (2) zu quantifizieren und (3) darauf aufbauend Empfehlungen für ein nachhaltiges Management zu geben.

Laufzeit:     2012-2015
Förderung:     Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); BiodivERsA Initiative (FP7-ERA-NET)
Partner:     The Beijer Institute of Ecological Economics; Drift - Dutch Research Institute for Transition, Rotterdam; Erasmus University Rotterdam; Humboldt University Berlin; ICLEI, Bonn; icta - Institute of Science and Technology, Barcelona; IUCN - International Union for Conversation of Nature; Mistra Urban Futures, Gothenburg; Stockholm Resilience Centre; Stockholm University; TUM Technische Universität München; Universitat Autonoma de Barcelona; Salzburg University; University of Helsinki; The New School, New York
Kontakt:     Prof. Dr. Katrin Rehdanz und Dr. Christine Bertram (IfW)
     
     

UBA MSRL

Methodische Grundlagen für sozio-ökonomische Analysen sowie Folgenabschätzungen von Maßnahmen einschließlich Kosten-Nutzen Analysen nach EG-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL)

Kosten-Nutzen-Überlegungen fließen auch im Umweltbereich zunehmend in politische Entscheidungen ein. So stellen neuere EG-Richtlinien zum Gewässerschutz (Wasserrahmenrichtlinie –WRRL-, Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie-MSRL- und Hochwassermanagementrichtlinie-HWRL) verstärkt auf das Verhältnis von Kosten und Nutzen ab, wenn es um die Begründung der Durchführung oder Nicht-Durchführung von Maßnahmen geht. Ziel des Forschungsprojekts ist es, Vorschläge für ein Bewertungssystem zu entwickeln, das es ermöglicht, den Nutzen von Meeresschutzmaßnahmen zum Erreichen des guten Zustands der Meeresumwelt nach MSRL nachvollziehbar und praktikabel zu dokumentieren und für die Maßnahmenträger eine Datenbasis zu schaffen, mit der die spezifischen Anforderungen der MSRL erfüllt werden können. Schwerpunkt des Vorhabens ist die Bezifferung der Nutzen von Meeresschutzmaßnahmen und/oder der Kosten des Nicht-Handelns.

Laufzeit:     2010-2012
Förderung:     Umweltbundesamt (FKZ 3710 25 202)
Partner:     InterSus Sustainability Services, Berlin; Fresh Thoughts Consulting, Wien, Universität Stuttgart – Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung; GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ostseeforschung, Kiel; TU Berlin
Kontakt:     Prof. Dr. Katrin Rehdanz und Dr. Christine Bertram (IfW)