iReliefs

Indirekte Rebound‐Effekte. Lebensstilsegmentierung und Interventionen mit Effektivitäts‐Feedback und Suffizienz
 

Der sozio-ökologische Wandel zu einer ressourcen-schonenden „Green Economy“ wird dadurch gehemmt, dass Steigerungen der Ressourcen- und Energieeffizienz über technologische Innovationen häufig mit Rebound-Effekten einhergehen. Durch geändertes Verbraucherverhalten werden die Einsparungen von Ressourcen und Energie verringert oder sogar überkompensiert. Im Projekt iReliefs werden effizienz- und suffizienz-bedingte Rebound-Effekte auf der Ebene privater Haushalte in Deutschland untersucht.

Laufzeit:     07/2018-06/2021
Förderung:     Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Partner:     Ludwig-Maximilians-Universität München; Universität Potsdam
Kontakt:     Prof. Dr. Katrin Rehdanz und Anke Jacksohn
     
     

CLAIM

Cleaning Litter by Developing and Applying Innovative Methods in European Seas (CLAIM)
 

Dreiviertel des Mülls im Meer besteht aus Kunststoffen. Im Rahmen des CLAIM-Projektes sollen innovative Reinigungs-Technologien und Ansätze, die die Prävention und das in-situ-Management von marinen Kunststoffabfällen reduzieren, entwickelt werden.  Die CAU trägt zu folgenden Projektzielen bei: (1) Identifizierung von Ökosystemleistungen in der Ostsee und im Mittelmeer, die durch Verschmutzung bedroht sind, (2) Abschätzung der Kosteneffizienz alternativer Technologien für die Reduzierung von Abfällen und (3) Ermittlung der öffentlichen Wahrnehmung alternativer Technologien.

Laufzeit:     11/2017-10/2021
Förderung:     EU - Horizon 2020 (BG-2016-2017)
Partner:     Hellenic Centre for Marine Research (Greece), Danmarks Meteorologiske Institut (Denmark), Kunglia Tekniska
    Hoegskolan (Sweden), Consiglio Nazionale delle Ricerche (Italy), Danmarks Tekniske Universitet (Denmark), Vrije Universiteit Amsterdam (Netherlands), Pensoft Publishers Ltd (Bulgaria), IRIS SRL (Italy), IkerConsulting (Spain), Tallinna Tehnikaulikool (Estonia), Institut National des Sciences et Technologies de la Mar (Tunisia), Universidade de Coimbra (Portugal), PP-Polymer AB (Sweden), Lebanese University  (Lebanon), Waste & Water SARL (France), Institute for European Environmental Policy (UK), New Naval Limited Liability Company (Greece), Universite D’Aix Marseille (France)
Kontakt:     Prof. Dr. Katrin Rehdanz und Ikechukwu Okoli
     
     

DICES

Handeln im Wandeln in SIDS: gesellschaftlicher Umgang und politische Rahmung der Anpassung an einen Meeresspiegelanstieg in kleinen Inselstaaten

Das Projekt DICES analysiert und entwickelt für kleine Inselstaaten (SIDS) Optionen der lokalen Implementierung von Küstenschutzstrategien als notwendige  Anpassungsmaßnahmen im Zuge des projektierten Meeresspiegelanstiegs in ihrer ganzen gesellschaftlichen Breite.

Laufzeit:     2017-2020
Förderung:     Deutsche Forschungsgemeinschaft – Schwerpunktprogramm Climate Engineering
Partner:     Universität Hamburg; Leibniz Universität Hannover
Kontakt:     Prof. Dr. Katrin Rehdanz und Susann Adloff
     
     

KCG

Kiel Centre for Globalization: Globale Lieferketten, Umweltregulierung und grüne Innovationen

Das Projekt analysiert, ob globale Lieferketten zu mehr Investitionen in moderne und umweltfreundliche Produktionsanlagen oder Produktionsabläufe führen als lokalere Lieferketten bzw. welchen Anreize Subventionen, Steuern oder handelsbare Zertifikatssysteme bieten.

Laufzeit:     2016-2020
Förderung:     Leibniz Gemeinschaft, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Weltwirtschaft (IfW)
Partner:     Institut für Weltwirtschaft (IfW)
Kontakt:     Prof. Dr. Aoife Hanley und Prof. Dr. Katrin Rehdanz
     
     

TOMACE

Trade-Offs zwischen der Vermeidung von Treibhausgasen und Climate Engineering: ein interdisziplinärer Ansatz

In TOMACE wird eine umfassende Analyse der öffentlichen Akzeptanz von Climate Engineering Maßnahmen durchgeführt. Im Fokus steht dabei der Einfluss der Wahrnehmung der Maßnahmen Stratosphäreninjektion und Bioenergy Carbon Capture and Storage (BECCS) auf die Bereitschaft der Menschen den Treibhausgasausstoß zu reduzieren. TOMACE erweitert die von Experten dominierte Debatte über Climate Engineering um die Sicht von Laien.

Laufzeit:     2016-2019
Förderung:     Deutsche Forschungsgemeinschaft - Schwerpunktprogramm 1689 Climate Engineering
Partner:     Center for Environmental Systems Research (CESR); Universität Kassel
Kontakt:     Prof. Dr. Katrin Rehdanz und Dr. Christine Merk (IfW)